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Maschenverfahren

Das Maschenverfahren wird angewandt, um ebene Flächen wie Dächer vor Blitzeinschlägen zu schützen, indem ein Netz von Fangleitungen angebracht wird. Hervorstehende Objektteile wie beispielsweise Dachgauben, Kamine oder Dachluken müssen gegebenenfalls zusätzlich z. B. durch Fangstangen abgesichert werden. Die maximale Größe der Maschenweite hängt von der gewählten Blitzschutzklasse ab und beträgt mindestens 5 x 5 m. Metallene Konstruktionsteile wie Geländer oder Regenrinnen können als Bestandteil der Fangeinrichtung verwendet werden.

Haus mit Ableitungen auf dem Dach zur Veranschaulichung des Maschenverfahrens