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Blitzschutz-Potentialausgleich

Schlägt ein Blitz ein, tritt innerhalb weniger Millisekunden ein Strom mit großer Stärke auf. Um Überschläge und Durchschläge auf die Gebäudeinstallation zu vermeiden, kommt der Blitzschutz-Potentialausgleich zum Einsatz. Dieser wird entweder durch eine Verbindung zwischen allen leitenden Anlagenteilen mit der Haupterdungsschiene oder durch den Einsatz eines Überspannungsschutzgeräts der Klasse I umgesetzt. Der Blitzschutz-Potentialausgleich muss dabei immer so nah wie möglich an der Eintrittsstelle sitzen, an der die leitfähigen Teile wie Wasser- oder Gasrohre in der zu schützenden baulichen Anlage ankommen. Durch den Blitzschutz-Potentialausgleich wird die Spannungsdifferenz soweit reduziert, dass keine Schäden an der elektrischen Anlage entstehen. Somit ist der Blitzschutz-Potentialausgleich ein Teil des Inneren Blitzschutzes.

 

Da ein Blitzeinschlag wesentlich mehr Energie hat, als ein herkömmlicher Fehlerstrom, geht der Blitzschutz-Potentialausgleich über den Schutzpotentialausgleich hinaus.

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